FOSSGIS

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Die FOSSGIS Konferenz ist die jährliche deutschsprachige Konferenz rund um Geographische Datenverarbeitung (GIS, WebGIS, GDI, Geodaten, Kataster, Fachapplikationen, GPS, Vermessung). Arnulf ist einer der Mitgründer dieser Konferenz, von Anfang an und bisher jedes Jahr aktiv im Konferenzteam mit dabei. Er ist Mitautor des FOSSGIS Konferenzhandbuchs.

Contents

FOSSGIS 2012

Vorträge von Arnulf Christl aus der FOSSGIS Konferenz 2012 in Dessau.

Ausschreibungen und Open Source Software

Wie Open Source Software in Ausschreibungen berücksichtigt werden kann

Dieser Vortrag gibt eine kurze Einführung in die Besonderheiten von Open Source (Lizenzen, Gewährleistung, Kosten, Investitionssicherheit) und wie diese bei der Erstellung von Ausschreibungen berücksichtigt werden.

Ausschreibungspraktiken sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in der Privatwirtschaft sind in einer Zeit entstanden, als quelloffene Software noch etwas Besonderes war. Heute ist Open Source zwar bereits überall in der Standard-IT im Einsatz, wird aber vor allem in Nischenbereichen (wie der Geoinformationsverarbeitung) wenig berücksichtigt. Es wird immer wieder diskutiert, ob in einer Ausschreibung explizit Open Source oder auch spezielle Software-Produkte angefordert werden können oder nicht. Des weiteren ist die Preiskalkulation und damit die Vergleichbarkeit von Angeboten unterschiedlicher Hersteller oder Dienstleister wesentlich schwieriger, als es mit festen, sogenannten "Commercial Off-the-Shelf" Produkten (einsatzfertige Produkte aus dem Regal) der Fall ist.

Inzwischen gibt es jedoch eine Reihe von Open Source Projekten, die durchaus wie "Commercial Off-the-Shelf" Produkte eingesetzt werden können. Auch kann eine durchdachte Ausschreibung wesentlich besser die Dienstleistungskomponente in Wert setzen, als dies bei herkömmlicher proprietärer Software der Fall ist.

Der Vortrag stellt unterschiedliche Möglichkeiten vor, wie die Vorteile von Open Source auch in Ausschreibungen berücksichtigt werden können, ohne sich darauf festlegen zu müssen.

Linkliste

Bericht von der OSGeo

Ein Jahresbereicht und Ausblick

In dem Vortrag werden die Aufgaben und Ziele der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) vorgestellt und von den Ergebnissen der Arbeit des letzten Jahres berichtet.

Bereits im sechsten Jahr seit ihrer Gründung zählt die OSGeo zu einem der "Industry-Leaders" in der Geo-Branche. Ende 2011 wurde die OSGeo zusammen mit bekannten Größen wie Google, Intergraph (bzw. Hexagon), Microsoft, Trimble (als Vertreter für Vermessungs-Hardware) und Samsung SDS von den Vereinten Nationen zum konstituierenden Treffen der "Global Geospatial Information Management" (GGIM) Arbeitsgruppe der UN eingeladen. Ziel von GGIM ist es, den Mitgliedsstaaten eine Plattform zu bieten auf der sie sich zu Fragen der räumlichen Datenverarbeitung und Bereitstellung von Geodaten austauschen können.

Gleichzeitig kann die OSGeo inzwischen auf 40 sogenannte "Local Chapters" zurückgreifen, die im nationalen oder regionalen Kontext den Open Source Gedanken pflegen, Software entwickeln und Know-How weitergeben. Damit ist die OSGeo ein fast normales multinationales Unternehmen, nur eben mit einem sehr kleinen Budget und ausschließlich freiwilligen Mitarbeitern. Der Vortrag erläutert wie das geht – und wie sie mitmachen können.

Die Open Source Geospatial Foundation, kurz OSGeo, ist eine non-Profit Organisation, die sich für die Förderung von Freier und Open Source Software in der räumlichen Datenverarbeitung einsetzt. Als unabhängige, rechtlich eigenständige Organisation bietet sie ihren Mitgliedern die Sicherheit, dass die investierte Zeit, beigesteuerter Code, Dokumentationen und auch finanzielle Mittel sinnvoll für die gemeinsamen Ziele eingesetzt werden.

Die ursprünglich bereits im Jahr 2000 in Deutschland gegründete GRASS Anwendervereinigung wurde im September 2008 in FOSSGIS e.V. umbenannt und ist die offizielle deutschsprachige Repräsentanz der OSGeo (das Local Chapter DACH). Der FOSSGIS hat mit einer Vielzahl von Aktivitäten die Open Source und Open Data Bewegung voran gebracht.

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Download

Die Foliensätze der Vorträge werden nach der Konferenz im Bereich Publications zum herunterladen bereitgestellt.

FOSGIS 2011

Vorträge von Arnulf auf der FOSSGIS Konferenz 2011 in Heidelberg.

Keynote

Was bringt uns die Ressourcen-orientierte Architektur?

Weitere Hintergründe zum Thema finden sich in einem (englischsprachigen) Paper, dass zum Runden Tisch GIS e.V. in München erstellt wurde. Titel "Introduction to Internet technology, Web logic and how to leverage geospatial data using both."

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